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Tee Lexikon

Eine umfassende Sammlung von Teebegriffen. Der Tee ist ein heisses Aufgussgetränk, das aus Pflanzenteilen (Blättern, Knospen, Blüten, Stengel etc.) der Teepflanze zubereitet wird.

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Samowar
Russischer Teewasser-Erhitzer. Ein Kupfer- oder Silberkessel, der mit glühenden Holzkohlen in einem Innenschacht geheizt wird. Steigt kein Rauch mehr auf, wird ein Kännchen mit Tee-Extrakt (Teeblätter mit wenig Wasser) auf die Öffnung des Samowars gestellt und ebenfalls erhitzt. Den Tee-Extrakt gibt man zuerst in die Tassen und füllt sie dann mit heissem Wasser auf. Wenn die Holzkohle glüht und das Wasser summt, entsteht eine urgemütliche Atmosphäre, in der man mit Genuss Puschkin, Tschechow, Gogol oder Lesskow lesen kann. Mit der Hilfe eines S. lässt sich sogar ein so umfangreiches Werk wie Tolstois "Krieg und Frieden" in aller Gemächlichkeit bewältigen.

Schottische Tasse
Zuerst kommt ein Gläschen Whisky in die Tasse, dazu etwas Zucker, dann wird der starke, heisse Tee zugegossen, und das Ganze erhält noch eine Sahnekrone. Manche schottische Teeliebhaber verzichten bei diesem Verfahren allerdings auf Zucker, Sahne und Tee.

Scharzer Tee
1. Fermentierter Tee, der beim Trocknen eine schwarze Farbe annimmt.
2. Geschmuggelter Tee, der durchaus auch grün sein kann.
3. Tee, der von Konservativen und Kirchenmitgliedern bevorzugt wird.

Second flush
Sommerpflückung, Tee guter und bester Qualität. Der Second-flush-Darjeeling weist eine kräftigere Tassenfärbung auf als der First flush. Second bedeutet also nicht "zweite Wahl, Ausschuss, Schund". Wenn Sie Ihrem Gast einen Second flush anbieten, das ausdrücklich sagen und er ein Gesicht zieht, hat er den Tee-Test nicht bestanden. Er ist ein Banause, der nicht in Ihren erlesenen Tee-Zirkel passt. Soll er doch vergorene Stutenmilch trinken!

Self-drinker tea
Tee, der sich in jedem Wasser ungeachtet dessen Kalk- oder Chlorgehalts behauptet. Also von Haus aus ein ziemlich kräftiger Bursche, der hart im Nehmen ist. Egal, was Sie mit Ihrem lausigen nitrat-, nitrit- und sonstwashaltigen Leitungswasser und dem Self-drinker tea zusammenbrauen - es hat das Recht auf die Bezeichnung Tee.

Servierkanne
Nach dem Ziehen giesst man den fertigen Tee am besten in die vorgewärmte Servierkanne. Er kann nicht nachziehen und wird nicht bitter. Und ferner: Je mehr auf dem Tisch steht, um so mehr sieht das Ganze nach einer bedeutenden Teezeremonie aus, und der Abendländer kann sich dem teetrinkenden Japaner ebenbürtig fühlen (siehe auch Cha-no-yu).

Sonchong
Chinesischer Tee, der einen mehr oder weniger rauchigen Geschmack hat. Schon sehr früh erreichte man diesen Effekt dadurch, dass man beim Trocknen des Tees mit Feuer harzreiches Fichtenholz verwendete. Manche Teetrinker, die an keinen qualitätsvollen Souchong herankommen, behelfen sich damit, dass sie zu ihrem Assam eine Zigarre rauchen. Obwohl sie auf diese Methode schwören, würde sich kein Chinese bei diesem Geschmackserlebnis an seinen Souchong erinnert fühlen.

Stövchen
Eine Art kleiner Heizofen, der die Kanne und damit den Tee warmhält. Allerdings sollte die Kanne voll sein, denn bei abnehmender Menge beginnt der Rest meist zu brodeln, wobei das Aroma verlorengeht. Wenn Sie allerdings auf Köcheln stehen, können Sie nach tibetanischer Manier einen Klotz Butter in den Sud werfen und das Stövchen weiterarbeiten lassen. Das Gebräu ist trinkbar, auch wenn es sehr morgenländisch schmeckt.

Tannin
Gerbsäure, neben dem Coffein der zweite wichtige Bestandteil des Tees, von beruhigender und stabilisierender Wirkung. Bei längerer Ziehdauer eignet sich deshalb der Tee auch als Schlummertrunk, weil das Tannin jetzt stärker wirkt als das Coffein. Wer allerdings einen besonders beruhigenden Trank bereiten will und seinen Tee länger als fünf Minuten brüht, wird sich bei zunehmender Ziehdauer ein immer scheusslicheres Gesöff zusammenbrauen. Es gibt aber auch Masochisten, die nichts Schöneres kennen, als sich mit Gerbsäure den Schlund abzuledern.

Teataster
Teekoster, der in Plantagen und grossen Teefirmen mit Auge, Nase, Zunge und Gaumen den Tee prüft. Ein ganz wichtiger Mann, denn aufgrund seines Urteils werden die Teemischungen zusammengestellt, von denen der Kunde gleichbleibende Qualität erwartet. Letzten Endes ist aber auch jeder Teetrinker ein Teataster, der mit Auge, Nase, Zunge und Gaumen das Urteil seines Vorgängers bestätigt - oder verwirft. Deshalb haben die Firmen einen Heidenrespekt vor den Millionen Teatastern in der ganzen Welt.

Tea Time
Tee säuft man nicht wie das durstige Vieh, sondern nimmt ihn bei passender Gelegenheit zu sich, wenn günstige Umstände den Teegenuss fördern. Luh-Yü, der grosse Tee-Weise aus China, riet "Tee zu trinken, wenn es leise regnet, wenn die Kinder in der Schule sind, im Bambushain am Frühlingsabend, bei Vollmond, mit netten Freunden und schönen Mädchen".

Teebeutel
Behälter aus porösem Papier zur Aufnahme einer Teeportion. Das heisse Wasser löst die Aromastoffe des eingeschlossenen Tees heraus, während die Blätter drinbleiben. Die Entsorgung erfolgt nach der Methode ex und hopp: Herausnehmen des Beutels und Hineinpfeffern in den Mülleimer. - Die praktische Erfindung wurde (wie könnte es anders sein) in Amerika gemacht. Ein dortiger Teehändler verschickte seine Teeproben nicht in teuren Zinndosen, sondern in vergleichsweise billigen Seidenbeuteln. Die Kunden verzichteten in amerikanischer Bequemlichkeit darauf, den Tee auszupacken, und hingen die Beutel gleich ins heisse Wasser. Bei uns gab es die ersten Teebeutel Ende der 20er Jahre. Sie bestanden aus Mulltuch - das klingt schlimmer, als es war.

Teekröger
"Der, der viel und nichts als Tee trinkt" - kein Indianername, sondern Bezeichnung eines Schleswig-Holsteiners, der, bevor er etwas anfängt, erst einmal eine Tasse Tee trinkt. Und hinterher erst recht.

Teekuchen
1. Ein Kuchen, der mit dem Tee harmoniert, also keine schwere Sahnetorte, sondern zum Beispiel Biskuitkuchen, "englischer Kuchen", Sandkuchen und dergleichen. 2. Eine besondere Teezubereitung gemäss der sogenannten "klassischen" Schule des Tees während der chinesischen T'ang-Dynastie (617-907 n. Chr.). Die Teeblätter wurden gedämpft, im Mörser zerstossen und zu einem "Kuchen" geformt. Dieser Teekuchen wurde zusammen mit Reis, Ingwer, Salz, Orangenschalen, Gewürzen, Milch und zuweilen sogar mit Zwiebeln gekocht. Das Teestündchen war also damals eine nahrhafte Angelegenheit. Um 800 wurde das Verfahren verfeinert: Nur noch Salz war zugelassen. Wenn Sie also Ihre Teefreunde mit etwas Besonderem überraschen wollen, laden Sie sie einfach zu einem Teevergnügen "nach Art der alten Chinesen" ein.

Tein
Dasselbe wie Coffein, je nach Teesorte 2,5 - ,5 %. Allerdings wirkt das Coffein des Tees nicht über das Herz auf den Kreislauf (wie beim Kaffee), sondern direkt auf das Gehirn und Zentralnervensystem: "Tee regt an, aber nicht auf`'. So ist auch von "coffeinfreiem" Tee kaum die Rede. Nach den Gesetzen der Mathematik (Wasser + Tein = Tee; also gilt auch: Tee - Tein = Wasser) bleibt da nämlich als Endprodukt nur Wasser übrig.

Tips
Die hellen Teile des Tees, also die Blattspitzen junger, zarter Teeblätter, die weniger Zellsaft besitzen und sich deshalb beim Fermentieren nicht dunkel färben.

Tired
"Müder" Tee, der infolge Überalterung sein Aroma verloren hat. Entweder wurde er zu lange gelagert, oder er stammte von alten Sträuchern. Auch als Schlummertrunk zum Müdemachen ungeeignet, weil beim ersten Schluck sofort der Ärger darüber aufsteigt, dass man für das Zeug Geld ausgegeben hat.

TRIC
Genauer: TRIC 2025. Kein Trick, mit dem listige Teeverkäufer dem gutgläubigen Kunden minderwertigen Tee unterjubeln, sondern eine nüchterne Typenbezeichnung. Es handelt sich um eine Neuzüchtung auf Java, die schnell wächst und gegen Pest und andere Teebaumkrankheiten resistent sein soll. Teeliebhaber trauern den alten poetischen Bezeichnungen wie "Golden Flowery Broken Orange Pekoe 1" nach (was abgekürzt allerdings auch sehr prosaisch als GFBOP1 daherkommt).

Trocknen
Vierter Schritt in der Teeproduktion. Nach dem Fermentieren wird der Tee ca. 20 Minuten lang bei 85° bis 88° C getrocknet. Durch den Entzug des Wassers trocknet der Zellsaft an den Tee. Das ursprünglich kupferrot gefärbte Blatt wird dunkler und dunkler, bis der schwarze Tee entstanden ist. Bei so viel Trockenheit verspürt der Teetrinker das dringende Bedürfnis, den ausgemergelten Tee durch heisses Wasser zu erlösen. Uff!

Untertasse
Eine europäische Erfindung, auf die die Chinesen nicht gekommen sind. Früher waren die Untertassen tief, beinahe schüsselförmig. Diese Form lud dazu ein, den heissen Tee aus dem henkellosen "Koppke" in die Untertasse zu schütten und dann genüsslich zu schlürfen. Rümpfen Sie deswegen nicht die Nase, wenn Sie einen Teetrinker bei dieser vermeintlichen Sauerei ertappen. Der Mann ist ein Traditionalist, der einen schönen, alten, leider fast schon vergessenen Brauch wiederbelebt.

Uva
Ein heller, angenehmer, kräftig-herber Hochlandtee aus dem Uva-Distrikt auf Ceylon bzw. Sri Lanka. Er "steht golden in der Tasse", wie der Fachmann anerkennend sagt. Die Goldsuche, die in der Geschichte der Menschheit so fatale Folgen gezeitigt hat, vollzieht sich in Teeliebhaberkreisen wesentlich friedlicher und vor allem: sie führt immer zum Ziel.

Vegetative Vermehrung
Um neue Teepflanzen zu gewinnen, werden heute keine Samen gesät. Man entnimmt vielmehr ertragreichen Mutterpflanzen 2 bis 4 cm lange Zweige, die als Stecklinge in guter Muttererde herangezogen werden, was als vegetative Vermehrung bezeichnet wird. Anfangs mögen es die Pflänzchen schattig und feucht, nach etwa 6 Monaten werden sie an die pralle Sonne gewöhnt und können nach 8 bis 18 Monaten auf vorbereiteten Feldern gepflanzt werden. Angesichts des gewaltigen zeitlichen Aufwands ist es nur angemessen, wenn der Tee nicht in Sekundenschnelle gekippt, sondern langsam gesüffelt und in aller Behaglichkeit gekostet wird.

Verkosten
Prüfung des Tees durch den Teataster. Erst wird der trockene Tee beschnuppert und beäugt. Dann kommt der aufgebrühte Tee dran: immer 2,86 Gramm (das entspricht dem Gewicht einer Sixpence-Münze). Der Teataster nimmt einen Schluck - und spuckt ihn wieder aus! In diesem Punkt sollten Sie die Profis nicht nachahmen. Denn die Hausfrau, die Ihnen den Tee vorgesetzt hat, nimmt es vielleicht persönlich und deutet Ihre Reaktion als Missachtung.

Verträglichkeit
Tee ist verträglicher als Kaffee, da er nicht dessen belastende Röststoffe hat, die der Leber schwer zu schaffen machen. Bei übermässigem Teegenuss wird jedoch das Nervensystem zu sehr gereizt. Welche Dosierung die richtige ist, muss der einzelne im (lustvollen) Versuch selbst herausfinden. Allerdings wird die legendäre englische Lady, die jeden Tag vierzig Tassen Tee zu trinken pflegte, um dann einen tiefen Nachtschlaf zu tun, eine Ausnahmeerscheinung bleiben. Dem normalen Teetrinker wird ein solcher Konsum erst im Teeparadies vergönnt sein.

Vier
Magische Zahl für den Teeliebhaber. Denn er weiss: Vier Kilogramm grünes Teeblatt ergeben ein Kilogramm schwarzen Tee.

Vitamine
Tee enthält sogar Vitamine, vor allem Vitamin B1, das gut gegen Stress ist. Das erklärt, warum erfahrene Teetrinker auch in schwierigen Situationen Ruhe und Übersicht bewahren, während Espresso- und Kaffeetrinker in ihrer Hektik an nervöse Hühner erinnern.

Warzen
Können angeblich mit Tee beseitigt werden, jedenfalls glaubte man das im 17. Jahrhundert. Das Rezept ist uns allerdings nur unvollkommen überliefert. Man muss "eine Teesalbe am Galgenplatz bei Vollmond fleissig rühren" und dieses so gewonnene Medikament auf die Warze streichen. Das Know-how ist also im Lauf der Zeit verlorengegangen. Vielleicht stellt der eine oder andere Leser diesbezügliche Experimente an. Wer als erster alle Einzelheiten der Herstellung herausfindet und sein Verfahren patentieren lässt, kann sicher Millionär werden.

Wasser
Zweiter wichtiger Bestandteil des Tees. Das sprudelnd kochende Wasser sofort auf den Tee giessen. Bei hohem Kalkgehalt sollte man es allerdings drei Minuten kochen lassen. Bei hohem Chlorgehalt das Wasser im offenen Topf kochen, damit das Chlor entweichen kann. In diesem Fall sind Assam-Tees zu empfehlen (siehe auch Self-drinker tea). Notfalls kann man auch in Flaschen abgefülltes Quellwasser verwenden (aber kein Mineralwasser). Am besten haben es natürlich die Ostfriesen mit ihrem weichen Wasser. Der Neid auf diese vom Schicksal verwöhnten Menschen hat die sogenannten "Ostfriesenwitze" hervorgebracht. Der Ostfriese trinkt seinen guten Tee mit dem guten Wasser und denkt sich seinen Teil.

Welken
Nach dem Pflücken der erste Schritt bei der Teeproduktion. Die Blätter werden auf Welktrögen ausgebreitet und 8 bis 12 Stunden lang von riesigen Ventilatoren belüftet. Dabei werden dem grünen Blatt ca. 30 % der Feuchtigkeit entzogen. Ähnliches passiert auch beim Teetrinker, wenn er einige Stunden lang keine Flüssigkeit zu sich nimmt und dabei einen schönen Durst entwickelt, der ihn seinen Tee um so besser schmecken lässt.

Ziehdauer
1. Aufbrühzeit des Tees. Die Ziehdauer bestimmt die Wirkung des Tees. Bis drei Minuten dominiert das anregende Coffein, bis fünf Minuten nimmt die beruhigende Wirkung der Gerbstoffe zu. Jeder kann sich also seinen "massgeschneiderten" Tee herstellen: einen anregenden Morgentee von kurzer Ziehdauer oder einen länger gebrühten, beruhigenden Abendtee. 2. Zeit, in der man sich den Tee "reinzieht". Bei einem eben gebrühten, auf dem Stövchen weiter aufgeheizten Tee dauert es länger, bis man die Tasse in kurzen Schlucken leergetrunken hat. Ohne Stövchen hingegen kann man nach einiger Zeit die Tasse mit drei Schlucken leeren. Es gibt aber auch noch Teefanatiker, für die es zum Teegenuss einfach dazugehört, sich den Mund zu verbrennen. Sie schütten den heissen Tee beherzt in die Speiseröhre.

Ziehen
Geheimnisvoller Vorgang, bei dem sich in zwei bis fünf Minuten schlichtes, heisses Wasser bei Berührung mit unscheinbarem, schwarzem Blattgekrümel in aromatischen Tee verwandelt. Nicht weniger wunderbar als die biblische Verwandlung von Wasser in Wein.

Zimbabwe
Ehemalige britische Kolonie Rhodesien. Überall, wo sich die Briten in den Tropen niederliessen, sorgten sie dafür, dass sie zu ihrem Tee kamen. Die besten Teegärten Zimbabwes liegen weit über 1000 Meter hoch. Der Teekenner wird - bei aller Treue zu seiner "Hausmarke" - auch immer wieder Tees aus anderen Regionen ausprobieren. Wenn es ein rassiger "Afrikaner" sein soll, ist man mit dem Tee aus Zimbabwe gut bedient. Ein Vorzug ist auch der ungemein exotische Name des Landes, der afrikanische Trommelrhythmen heraufbeschwört.

Zucker
Tee und Zucker harmonieren gut miteinander. Das gilt für den weissen Zucker ohne Beigeschmack, aber auch für den braunen Kandis, der dem Tee ein zartes Karamel-Aroma hinzufügt. In jedem Fall kommt es auf die richtige Dosierung an. Kleine Mengen, die noch nicht als deutlich süss empfunden werden, runden das Aroma des Tees vorzüglich ab. - Natürlich kann man den Tee auch pur trinken (wie beim japanischen Cha-no-yu, siehe dort). Der Genuss ist etwas herber, geistiger, und man fühlt sich beinahe schon wie ein asketischer Zen-Mönch vor der spirituellen Erleuchtung.

Zufriedenheit
Heikler philosophischer Begriff. Nach unserem Wissen hat noch nie ein Mensch andauernde Zufriedenheit erreicht. Einen wichtigen Hinweis gibt allerdings ein kaukasisches Sprichwort: "Wenn du ein gutes Weib hast, einen Borschtsch und einen kräftigen Tee, kannst du mit deinem Leben zufrieden sein."

Zwei Blätter
... und eine Blattknospe, auf englisch "two leaves and a bud", das wird von den Teepflückerinnen von den Sträuchern gepflückt und ergibt das Rohmaterial für den späteren Tee. Man muss also wissen, was man vom Strauch holt, nämlich beileibe nicht alles Grün, sondern nur die jungen, saftigen Triebe. In unserem Kulturraum ist ein entsprechendes Know-how erforderlich. Der Winzer weiss, aus welchen erfrorenen, halbverfaulten Beeren er einen köstlichen Eiswein keltern kann.
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